Best of Wahnsinn 2012

wahnsinn

Weihnachten wäre geschafft, es war in vieler Hinsicht das schönste seit Jahren und es ist Zeit für einen Jahresrückblick. Zwar ist mein Blog noch kein ganzes Jahr alt, aber auch in der Zeit seit Ende März hat es genügend wahnwitzige, unglaubliche und einfach irre Meldungen aus Dubai gegeben. Hier meine persönliche Top Five – viel Spaß beim nochmaligen Lesen oder neu entdecken:

5. „Das Schweigen der Lämmer“ – Ein Farmer aus Al Ain hat es geschafft, auf mysteriöse Weise eine ganze Herde Ziegen zu verlieren.

4. „Ich komm doch nicht mit“ – Ein britischer Junge entwickelt eine derartige Flugangst, dass er seit dem Sommer in Dubai „gestrandet“ ist.

3. „Aus 4 mach 1. Scheidung auf arabisch“ – Eine muslimischer Ehemann ist mit seinen 4 streitenden Ehefrauen leicht überfordert und lässt sich – nachdem er sie ordentlich verprügelt hat – von dreien gleichzeitig scheiden.

2. „CSI Dubai“ – Eine Geldwechselstation in Dubai wird überfallen, aber mit „nur“ 243 Beamten im Einsatz ist schnell wieder für Recht und Ordnung in Dubai gesorgt.

Die unangefochtene Spitzenposition nimmt allerdings eine Geschichte ein, über die ich bislang gar nicht berichtet habe. Sie ist schon im April passiert, aber ich habe sie erst heute im Jahresrückblick einer Dubaier Zeitung entdeckt. Tusch, Trommelwirbel und Hut ab für einen Bericht, den man eigentlich „Des Wahnsinns fette Beute“ nennen sollte, die aber auch mit dem folgenden Namen gut bedient ist:

1. „We all live in a yellow submarine“ – Dubai ist bekannt für seine schnellen, teuren Autos und den, sagen wir mal, „unbürokratischen“ Fahr- und Parkstil seiner Einwohner. So dachten zwei emiratische Polizeibeamte im April diesen Jahres wohl auch, sie hätten alles gesehen, wenn es um Verkehrsverstöße geht, doch das U-Boot, das da scheinbar verlassen am Strand vor den Jumeirah Beach Residences „geparkt“ war, verschlug ihnen denn doch die Sprache.
Ein türkischer Manager hatte das U-Boot dort zurückgelassen, nachdem es ihm zu mühsam wurde, das über 500 Kilogramm schwere Gefährt über den Strand zu ziehen. Gekauft hatte er das alte und deutlich beschädigte U-Boot kurz zuvor in einer Fabrik in Dubai, wo es seit 7 Jahren stand, Herkunft unbekannt. Eine Testfahrt war nur von kurzer Dauer, da Wasser in den Innenraum floss, so der Türke. Den beschwerlichen Rücktransport sparte er sich und ließ er sein U-Boot am Strand zurück, allerdings nicht ohne die Batterie auszubauen, damit es nicht gestohlen wurde. Ob er es wieder abholen wollte, ließ der Geschäftsmann bei seinem Verhör offen.
Der Mann erhielt von der Polizei übrigens kein Parkticket, sondern eine Strafe für das illegale Reisen mit einem Unterwasserboot vor der Küste von Dubai.

Frohes Neues Jahr!

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12 Gedanken zu „Best of Wahnsinn 2012

    • Frohes Neues Jahr!!! Ja, wir sind momentan 3 Stunden voraus, sehr angenehm für die Familie in Deutschland, die konnten uns schon um 9 Uhr ein gutes, neues Jahr wünschen. Freue mich schon auf viele, gute Blogeinträge bei Sudda Sudda…;-)

  1. Komm gut ins neue Jahr und erzähl uns weiterhin so charmant von den Dingen, die irgendwie nur in Dubai passieren können! *kicher*

    Liebe Grüße,
    N.

  2. *Muahahahaha!* 😆 Die U-Boot-Geschichte ist ein wahrer Knaller!
    Ich wünsche dir und deinen Lieben ein gar herrliches und unbeschwertes neues Jahr – und uns jede Menge neuer und aberwitziger G’schichten aus dem Morgenland! 😉

  3. Am besten find ich ja immernoch den Jungen der nicht in’s Flugzeug steigen will. Da drüber schüttel ich jetzt noch den Kopf..und irgendwie frag ich mich immernoch warum die den nicht einfach mit Medikamenten ruhigstellen 😀

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