Was bin ich, wen heirate ich und wo ist die Giraffe?

Aber, das sind ja gleich drei Fragen auf einmal! Genau, und weil ich mindestens so großzügig und gut wie die Mutter einst in der Werbung für Kinder-Überraschungseier bin, zaubere ich drei Geschichten zum Wochenstart aus dem Hut der Unglaublichkeiten.

Fangen wir an mit einer Meldung vom Lieblingsnachbarn Saudi-Arabien. Dort hat eine Frau, ihres Zeichens Lehrerin, den Heiratsantrag eines Mannes nur unter einer Bedingung angenommen: Der Mann musste gleichzeitig auch noch ihre beiden besten Freundinnen heiraten, die an der gleichen Schule wie die Braut arbeiten. Finde ich persönlich sehr sinnvoll, was die Damen allein an Spritkosten sparen, wenn man immer gemeinsam zur Arbeit fährt. Und wer weiß, was der Mann, der nach muslimischem Recht bis zu vier Frauen heiraten darf, sich sonst noch so ins Haus geholt hätte. Das nenne ich aus einer Not eine Tugend machen.

Dann wäre da die Geschichte mit der verschwundenen Haus-Giraffe. Richtig gelesen Haus-Giraffe. Eine Französin, die seit geraumer Zeit in Dubai lebt, vermisst ihre 3,5 Meter große Haus-Giraffe. Das Tier sei einfach aus ihrem Garten verschwunden, so die Frau.
Das wirklich verblüffende an der Geschichte ist übrigens nicht, dass keiner der Nachbarn die Giraffe bei ihrer Flucht gesehen hat, sondern dass die Französin schon früher diverse exotische Tiere, wie ein Krokodil oder einen Gorilla, in ihrem Haus gehalten hat. Diese hat sie nach eigenen Angaben aber abgeben müssen: sie waren zu groß geworden. Da liegt es natürlich auf der Hand, sich als Nächstes eine Giraffe anzuschaffen.

Geschichte Nummer Drei ist ein kleines Rätsel. Wer richtig rät, was auf dem Foto unten zu sehen ist, der gewinnt…nichts. Ich hoffe trotzdem auf rege Teilnahme.

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19 Gedanken zu „Was bin ich, wen heirate ich und wo ist die Giraffe?

  1. Das mit der Heirat finde ich gleich aus mehreren Gründen praktisch, u.a. muss man nicht befürchten, dass der Mann irgendwann mit der besten Freundin fremdgeht. Das Haustier problem der Französin wird sich hoffentlich demnächst erledigen, wenn sie sich eine Raubkatze anschafft, welche sie dann zum Lunch verspeist. Soweit ich das Foto auf dem Handy erkennen kann, handelt es sich um die Sperrmüll sachen, die deine Mädels wieder aus dem Müllhaufen gekramt haben 😉

      • Also, ich habe mir das Foto jetzt noch vergrößert auf dem PC angeschaut, aber außer dem Frühstück für den Gärtner, Futter für die Giraffe (auf der Pappe, einem Fahrradreifen und einem verhüllten Bäumchen, kann ich immer noch nichts erkennen. Eine Falle für die Giraffe? Eine Botschaft von den Mädchen an den Gärtner? Aber welche? Es ist aussichtslos. Ich höre lieber auf zu raten.

  2. Zur Frage „Was bin ich?“ habe ich eine Weile über dem Foto gegrübelt.
    Und rate einfach mal:
    Ein Steckenpferd, das wie ein Turnierpferd über Hindernisse und in Reifen springen muss?

    Gruß
    Sarah_O

  3. Mmh, die Indizien deuten auf jemanden, der gerade ein Päuschen gemacht hat, sich dann seiner Sachen entledigt hat, um sich zur Arbeit aufzumachen. Der Spaten (?) im Eimer mit einigermaßen weißer Tüte ist eine Art Symbol: „Bitte nicht stören, hier wohnt der Gärtner.“
    Der Ring vor der Pappe, die möglicherweise die Schlafstätte bildet, ist eine Art Magie, die den Gärtner davor warnt, wenn sich Arbeitgeber nähern.
    Eine ganz andere Erklärung wären zwei fröhliche spielende Mädchen, die sich zwischen den Häusern bzw. Garagen häuslich eingerichtet haben.
    Und? Was waret?

  4. Eine Giraffe als Haustier….nicht schlecht….und mir kommt schon unsere Deutsche Dogge groß vor. Das Bild zeigt ganz klar das Zuhause des Baumes. Und dieser Baum spielt gerade verstecken.

  5. Ich würd ja sagen unter der Tüte versteckt sich die Giraffe, aber so viel Glück hat die Französin wohl nicht.
    Wird wohl doch ein Bäumchen sein.
    Und damit der Gärtner nix falsch macht wurde der Reifen hingelegt, damit er den Baum auch perfekt zwischen zwei Häuser pflanzt (ist doch noch genug Platz zum vorbeigehen!). Die Pappe liegt natürlich dort, damit der Gärtner mit seinen schmutzigen Schuhen nix dreckig macht.

    • Werde gleich mal nachschauen, ob sich die Giraffe unter dem „Ding“ versteckt…glaube ich aber fast nicht…ansonsten…ne, ne, ne…hat zwar was mit dem Gärtner zu tun – aber was???

  6. Das Stilleben auf dem Foto wirkt auf mich durchaus wie ein modernes Kunstwerk… 😉
    Und das Verschwinden der Giraffe erinnert mich jetzt irgendwie ganz stark an eine Kurzgeschichte Mark Twains, in der es um einen spurlos verschwundenen Elefanten geht. 😉
    Das ist eine überaus praktische Heirat! Denn der Gemahl kann dann mit seinen drei Ehefrauen eine Privatschule gründen, wo doch alle Damen Lehrerinnen zu sein scheinen… 😆

  7. Ich hätte da ja eher drauf getippt, dass es ein Hinweis für den Gärtner ist, dort nichts zu machen, weil dort irgend welche Tierchen leben, die nicht verschreckt werden sollen… Ich weiß nun leider nicht, was in Dubai so rumhoppelt und kreucht, ansonsten hätte ich auf irgendein Nagetier getippt.

  8. Der Gärtner möchte im nächsten Leben Friseur werden und hat seine ersten Schnittversuche zum Glück nicht an den Mädels ausprobiert, sondern an einem hochstämmigen Bäumchen. Der Versuch ist so gründlich daneben gegangen, dass er nur noch das Plastiktütchen des Schweigens darüber legen konnte. In der Zwischenzeit ist der Fahrradreifen leider auch nicht zu einem Hula-Hof-Reifen geworden, wie er es den Mädels versprochen hatte. Blöder Tag halt, an dem der Gärtner eben nur noch unter der Pappe ein Nickerchen machen kann. Was gut gegen Kälte ist, hilft bestimmt auch bei Hitze.

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