Überraschung!

Die Wüste hat mich wieder und es hat sich einiges getan in meiner Abwesenheit. Dabei war ich nur etwas mehr als drei Wochen weg. Und schon spielt die Welt verrückt.

Die drei Wochen meiner Abwesenheit habe ich – wie jedes Jahr – im schönen Sauerland verbracht. Was ich allerdings noch nie erlebt habe: Die Sonne schien fast die ganze Zeit. Bis auf einen einzigen Regenguss – der selbstverständlich in just dem Moment einsetze, als ich mit meinen nur mit Mühe zu überzeugenden Kindern endlich zum Waldspaziergang aufgebrochen war – war herrliches Wetter.
Und was müssen meine verwunderten Augen heute Morgen beim ersten Hundespaziergang in Dubai nach dem Urlaub am Himmel sehen? Wolken. Mitten im Hochsommer, mitten in der Wüste. In einem Zeitungsartikel war gar von Regen, der in Teilen der Emirate den Weg zum Boden gefunden haben soll, die Rede. Unfassbar. Kann man sich denn auf gar nichts mehr verlassen? Wenn in Deutschland den ganzen Sommer die Sonne scheint und es gleichzeitig mitten in der Wüste regnet, welche Überraschungen hält das Leben dann noch für mich bereit?

Eine positive Neuigkeit hatte es, also das Leben, derweil für Scheich Mohammed, das Staatsoberhaupt von Dubai, parat. Der Mann hat jetzt über 2 Millionen „Verfolger“ bei Twitter. Wenn man bedenkt, dass die gesamten Emirate nur rund 5,4 Millionen Einwohner haben, ist das eine etwas überraschende Zahlt und lässt darauf schließen, dass gut jeder dritte Emirati dem Scheich von Dubai „folgt“ oder es tatsächlich Menschen in anderen Ländern gibt, die sich für seine „Zwitschereien“ interessieren.

Eine Lektion erhielt dagegen ein Emirati, der eine geschäftstüchtige Dame geehelicht hatte, vom Leben. Die arabische Frau bestand vor dem Schluss der Ehe auf ein paar Annehmlichkeiten, um sich für den Fall einer Scheidung abzusichern. Ein Auto, ein Luxus-Appartment und einen undatierten Scheck über 1 Millionen Dirhams (rund 200000 Euro) verlangte die Frau. Der offensichtlich bis über beide Ohren verliebte Herr entsprach den Wünschen seiner Zukünftigen und man „traute“ sich.

Einen knappen Monat später drängte die Frau auf Scheidung. Der etwas überraschte Mann dagegen wollte ganz gern verheiratet bleiben. Dummerweise nur war er bereits im Besitz einer Erst-Frau und mehrerer Kinder, die er über sein neues Glück im Unklaren gelassen hatte. Die Zweit-Frau, ihrerseits im Besitz der Scheidungs-Annehmlichkeiten, drohte damit, Frau Nummer Eins zu informieren. Was sie denn auch tat, da sich ihr Ehemann partout nach 4 Wochen Ehe nicht scheiden lassen wollte. Das Drama nahm seinen Lauf und endete vor Gericht. Dies entschied in erster und zweiter Instanz, dass die Frau die „Geschenke“ des Mannes behalten dürfe und schied die Ehe.

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12 Gedanken zu „Überraschung!

  1. Ich brauch auch so nen Mann…

    Und heiraten ist in der Tat eine gute Idee, dann kann man sich auch scheiden lassen, wenn man nciht mehr mag. Es soll ja Männer geben die eine Trennung seitens der Frau einfach ignorieren.

    Ach übrigens: Die letzten Tage hat es ein paar mal geregnet. Nur so als Hinweis. Vermutlich folgt dir das Wetter, wenn es jetzt in der Wüste regnet….

    • Vielleicht habe ich eine Art Wetter-Allmacht?? Ob man daraus Profit schlagen kann – bestimmt nur, wenn ich die Sonne und nicht den Regen mitbringen würde….dann brauch ich keinen reichen Mann zur Scheidungszwecken heiraten…;-)

  2. Auf so was hätte ich mal kommen müssen.. unsereiner ist für so was aber einfach zu blöd, schätze ich.
    Ja, hier regnet es inzwischen wieder wie gewohnt 😉

    • Ja, wenn ich einen derartigen Plan B gehabt hätte, hätte ich jetzt auch deutlich weniger Ärger am Hals…hier scheint heute zur Abwechslung mal die Sonne, nachdem es gestern den ganzen grau und verhangen war….

  3. So ein berechnendes Weib hätte ich sein müssen, dann hätte ich jetzt auch ausgesorgt. Hoffentlich ist die Kohle nicht gleich für die Anwälte drauf gegangen. Wurde die Info auch überliefert? Ansonsten denk ich mir was anderes aus…

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