Ich komm doch mit….

Er hat es geschafft! Vor gut einem Jahr habe ich über einen Jungen geschrieben, der wegen akuter Reiseangst in den Emiraten festsaß. KLICK und KLICK. Jetzt endlich ist der 12-jähriger wieder daheim in England gelandet. Ja, gelandet. Nach einer drei Monate dauernder Therapie bei einem Hypnotherapeuten hat Joe den Flug nach Hause geschafft. Mit an Bord sein Vater und sein Therapeut.

Nach britischen Zeitungsangaben hat die Eltern die Flugangst ihres Sprößlings rund 50.000 Euro gekostet – dabei war der Hypnotherapeut umsonst, der bot seine Hilfe nämlich gratis an, als er von dem Fall des Jungen hörte. Joe sollte eigentlich vor gut einem Jahr mit seinen Eltern die Emirate für immer verlassen, als er plötzlich eine derartig akute Flugangst bekam, dass er es nicht mal an Bord des Flugzeuges schaffte. Pläne den Jungen mit dem Auto oder Schiff sicher nach Hause zu bringen scheiterten ebenfalls, da sich Joes Flugangst in eine komplette „Reiseangst“ ausweitete und es Probleme mit den Visa gab.

Da der Arbeitsvertrag des Vaters in den Emiraten im Sommer 2012 ausgelaufen war und die Familie kein Einkommen hatte, blieb den Eltern nichts anderes übrig als sich „zu trennen“. Die Mutter zog mit der Tochter zurück nach England, der Vater blieb mit dem Sohn in Al Ain, wo die beiden in einem kleinen Apartment lebten.

Seit gestern ist die Familie nun wieder vereint und Joe zeigte sich überglücklich, endlich wieder zu Hause zu sein – auch wenn er ganz vergessen habe, wie kalt es in England sei, so der Junge.

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6 Gedanken zu „Ich komm doch mit….

  1. Ganz im Ernst? Auch wenn das hart klingt.. ich hätte meinem Kind eine Beruhigungstablette einverleibt und ihn in den Flieger verfrachtet. Auch wenn es eine „lustige“ Geschichte ist… dass eine Familie (hat sich nicht so angehört, als könne die sich das so einfach leisten) so viel Geld ausgibt und außerdem noch so lange Zeit getrennt lebt… Irgendwo muss man Grenzen setzen. Sorry….

  2. Also irgendwie sollte antiautoritäre Erziehung auch Grenzen kennen. Ich hätte dem Jungen wohl auch ein Beruhigungsmittel gegeben und ihn in den Flieger gesetzt. So ganz klar ist mir nicht was die Eltern sich dabei gedacht haben.

  3. Wenn die Öffentlichkeit oder die Presse davon Wind bekommen hat, wars mit der Beruhigungstablette wohl zu spät. Von diesem Zeitpunkt an standen die Eltern sicher unter einem besondern Druck und unter Beobachtung. Der Aufschrei nach dieser simplen Lösungsmethode wäre sicher groß gewesen, von wegen seelische Grausamkeit. Denke die Eltern haben einfach versucht das Beste draus zu machen und es auch letztlich geschafft. Meinen Glückwunsch dafür!
    V

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