Grüße aus dem Fettnäpfchen

Ich hole die ältere Tochter von einer Freundin ab. Wir schreiben den 6. November 2013 und Halloween ist seit einer Woche vorbei. Dennoch steht im Vorgarten des Hauses der Freundin ein riesiges „RIP“-Schild. Darüber hängt eine schwarze Flagge mit einem Totenkopf, neben dem „Ruhe in Frieden“-Schild liegen ein paar blutverschmierte Plastikknochen.

Die Mutter der Freundin kommt aus dem Haus. Frohnatur, die ich bin, kann ich mir ein kleines Scherzchen nicht verkneifen:

„Na, die Halloween-Dekoration noch nicht abgeräumt? Bei mir stehen schon Schneemänner und Rentiere vor der Tür!“

Sie schaut mich entsetzt an und macht eine wilde Handbewegung, nichts mehr zu sagen. Dann flüstert sie mir zu:

„Unsere Katze ist gestorben. Das ist ihr Grab. Die Kinder habe es für sie dekoriert.“

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8 Gedanken zu „Grüße aus dem Fettnäpfchen

  1. Oh ja … manchmal ist ein Fettnapf so riesig, dass man es gar nicht merkt, wenn man schon drin steht, weil man „das andere Ufer“ nicht erkennen kann …

    Kleiner Tipp zum gleich Löschen: Du meintest sicher „Schild“ und nicht „Schuld“, oder?

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