Rationalisierungsmaßnahmen

Ältere Tochter aufgeregt: „Mama, ich werde später 4 Kinder haben. Zwei Jungen und zwei Mädchen.“

Ich: „Da hast du dir ja was vorgenommen.“

Ältere Tochter erstaunt: „Wieso?“

Ich: „Na, vier Kinder sind eine Menge Arbeit.“

Ältere Tochter überheblich: „Das wird kein Problem, ich mache das besser als du.“

Ich: „Oh, danke. Und was genau machst du besser?“

Ältere Tochter altklug: „Ich werde arbeitssparende Maßnahmen ergreifen.“

Was bringen die den Kindern heutzutage in der 4. Klasse eigentlich bei?

Ich: „Und die wären?“

Ältere Tochter wichtig: „Das fängt bei den Namen an. Die beiden Mädchen heißen Fee und Lilly und die Jungs Hotzen und Plotz. Wenn sie zu mir kommen sollen, brauche ich nur zwei Namen, nämlich ‚LillyFee‘ und  ‚HotzenPlotz‘ zu rufen und vier Kinder kommen!“

Den Zahn, dass auch nur ein Kind kommt, weil sie es egal mit welchen und wie vielen Namen ruft, habe ich der älteren Tochter mal nicht gezogen – das merkt sie schon von allein nach dem ersten Kind. Und theoretisch ist die „namenssparende“ Maßnahme ja ne coole Sache.

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21 Gedanken zu „Rationalisierungsmaßnahmen

  1. Du schreibst eindeutig aus der Vergangenheit und Deine Tochter ist schon erwachsen und Mutter – im Herbst habe ich nämlich die Zwillinge „Lilli“ und „Fee“ tatsächlich kennengelernt (Okay – Fee hieß Faye, aber nur auf dem Papier). Wenn da nächstes Jahr ein Bruder auftaucht der Hotzen heißt weiß ich Bescheid 😀

    Hallo erstmal – bin neu hier, komme aber glaube ich nun öfter. Ich bin jüngst über Dein Blog gestolpert und hab mich dran festgelesen – gefällt mir 😉
    LG
    Judi

    • Herzlichen Willkommen!! Schön, dass dir mein Blog gefällt…und es gibt wirklich Zwillinge, die Lilly und Faye heißen…ob die armen Eltern „Lillefee“ nicht kannten? Man muss es fast hoffen…;-)

  2. Schlag ihr doch mal vor, wenn sie noch rentabler sein möchte, kann sie einfach alle Kinder Kim mit Erstnamen nennen. Dann kriegt jeder zur Geschlechtsbestimmung noch einen Zweitnamen, der aber nicht gerufen wird. Ein „Kim!“ und alle drehen sich um, ist doch praktisch.

  3. Vielleicht solltest Du auch noch die anderen arbeitssparenden Maßnahmen aus ihr herauskitzeln. Ich fände das durchaus interessant und würde gern noch etwas dazu lernen. Möglicherweise überlege ich mir das mit der Familienplanung dann auch noch einmal besser. 🙂

  4. Also ich meiner, nachdem sie mich geärgert hatte, mal so Kinder wie sie sei gewünscht habe, sagte sie: ich will mal kein Kinder. Meinst du ich will mich so ärgern wie du?

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