Dubai Diät-Wunder!

Wer in der Wüste lebt, kämpft mit den Pfunden. Es ist wissenschaftlich bewiesen (sprich bei zahllosen Kaffee-Eierlikör-Kränzchen mit diversen Freundinnen ausdiskutiert), dass Dubai dick macht. Das liegt selten an mangelnder Bewegung, man muss schließlich mehrmals am Tag zum Auto gehen, um irgendwo hinzufahren. Am Essen liegt es auch nicht, man kriegt hier ja nur schwer fettriefende Rippchen, die man Abends auf den Grill werfen könnte. Und Kartoffelchips werden bevorzugt in Kinderportionen abgefüllt und verkauft, da kann man unmöglich von zunehmen. Man muss mindestens drei Stück davon essen, um nur ein bisschen satt zu werden.

Wahrscheinlich ist es eh meine Waage, die falsch geht und viel zu viel anzeigt. Die ist  schon ein paar Jahre alt und wie man weiß haben die Elektrogeräte von heute nicht mehr die gleiche Qualität wie früher. Und dennoch habe beschlossen, eine Diät zu machen. War nur nicht einfach, die richtige zu finden. Weiterlesen

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Der Teufel liegt im Detail

Als Frau in den besten Jahren weiß man dank Funk und Fernsehen, dass man sich fit halten sollte, damit die besten Jahre möglichst lange dauern. So bis 90 wäre schön. Entsprechend treibe ich jeden Tag Sport. Und musste eine fürchterliche Entdeckung machen: Sport nützt nix. Ehrlich. Ich absolviere jeden Morgen ein straffes Trainingsprogramm und das Ergebnis? Nüscht. Keine Muskeln, nicht abgenommen, kein gestählter Körper einer 20j-ährigen. Dabei gebe ich mir so viel Mühe: Weiterlesen

Die etwas andere Diät

Studien gibt es zu allem und jedem und so manches Mal fragt man sich, wie hoch der Wahrheitsgehalt einer Studie wohl ist. Bei der Studie, die ich heute Morgen in der Zeitung gelesen habe, ist mir allerdings fast der Kaffee aus der Hand gefallen, so – sagen wir mal – merkwürdig waren die Ergebnisse der Studie. Weiterlesen

Goldrausch!

In den Vereinigten Emiraten gibt es ein „großes“ Problem: die Menschen werden immer dicker. In der Rangliste der dicksten Nationen stehen die Emirate an fünfter Stelle. Besonders die Zahl der stark übergewichtigen Kinder gibt Anlass zur Sorge.

Laut Experten liegt der Grund für das steigende Gewicht vieler Emiratis allerdings nicht „am Wetter“, wie landläufig gerne behauptet wird. Zwar ist es in den Sommermonaten zu heiß, um die meisten Sportarten im Freien zu betreiben, doch für diese Zeit gibt es zahllose Fitnessstudios und Indoor-Sportplätze. Und mindestens acht Monate im Jahr sind die Temperaturen angenehm und man kann – ungestört von Regen – allen möglichen Sportarten im Freien nachgehen. Weiterlesen

Keinen Hunger mehr?

Hunger

Ich gebe zu, ich gehöre zu den Frauen, die seit sie denken können 5 Kilo abnehmen möchten – sämtliche Diäten sind fehlgeschlagen und wenn ich tatsächlich mal ein paar Pfündchen weniger auf die Waage gebracht habe, haben die dann doch immer den Weg zurück zu mir gefunden.

Nun bin ich über 40 und sehe die 5 Kilo eher als eine Art treuen Freund, denn als eine Belastung und habe seit Jahren keine Diät mehr gemacht. Was mich allerdings nicht davor rettet, mich hin und wieder mal über die neuesten Diättrends per Zeitung zu informieren, den Kopf darüber zu schütteln und einen Schokoriegel zu essen. Weiterlesen

Ramadan – Lama – Ding – Dong!

Es ist wieder soweit: mit Kanonenschüssen wird – wenn die Prophezeiungen der Gelehrten stimmen – der Ramadan, der Fastenmonat der Muslime, am 20. Juli eingeläutet. Die Zeitungen sind voll mit Meldungen wer, was, wann und wo im Ramadan tun oder nicht tun darf. Angestellte können sich zum Beispiel darüber freuen, dass die Regierung der Emirate die Arbeitszeit für ALLE Arbeitnehmer auf sechs Stunden täglich reduziert hat. Ausnahmen nicht gestattet.

Das Sommerloch tut wohl ein Übriges, es wird kaum noch über etwas anderes berichtet als über den Ramadan. So habe ich meinen ausgesprochen ruhigen, kinderfreien Freitag Morgen mit intensiver Zeitungslektüre verbracht und dabei einige interessante Dinge über den Ramadan herausgefunden. Selbstverständlich will ich die nicht für mich allein behalten, sondern teile großzügig mit meinen Blog-Lesern.

Ganz im Sinne des Ramadan, übrigens. Denn, Zakat, eine der fünf Säulen des Islams sieht vor, dass jeder Muslim 2,5 Prozent seines jährlichen Einkommens an Bedürftige spendet – ok, ich spende Wissen, aber das zählt bestimmt auch. Die meisten Muslime nutzen den Ramadan, um ihrer Spendenpflicht nachzukommen, angeblich weil sie sich davon den größten spirituellen Nutzen für sich selber erhoffen. Nicht ganz uneigennützig also, aber immerhin. Das Ende des Ramadans wird übrigens mit einem drei-tägigen Fest „Eid Al Fitr“ begangen und es ist verpflichtend für jeden Muslim, einem Bedürftigen ein Festmahl zu dieser Gelegenheit zu ermöglichen.

Aber auch die nicht ganz so Bedürftigen können Geld mit dem Ramadan verdienen. Denn das sitzt während des Fastens offensichtlich ziemlich locker in den Taschen der Muslime. Der Ramadan ist der Monat mit den zweithöchsten privaten Ausgaben. Entsprechend stecken die großen Unternehmen ca. die Hälfte ihrer jährlichen Werbeausgaben in den Fastenmonat. Der Monat mit den höchsten Ausgaben ist allerdings der Weihnachtsmonat Dezember und das obwohl die Muslime gar kein Weihnachten feiern. Erklären lässt sich dieses Phänomen wohl nur durch die zahllosen westlichen Ausländer, die in der Region leben.

Eine Hausfrau, die das Iftar-Mahl (das Essen mit dem das Fasten nach Sonnenuntergang gebrochen wird) für die Familie kocht und versehentlich probiert, ob es denn auch schmeckt, hat übrigens keine Konsequenzen zu fürchten. Die Fastenzeit gilt nicht als unterbrochen. Aber nicht schummeln, wer alle paar Minuten die Geschmacksprobe macht, der muss den Fastentag wiederholen. Genau wie alle Kranken, Reisenden, Schwangeren oder Frauen, die ihre Periode haben, die vom Fasten befreit sind. Auch für die ist Nachholen Pflicht.

Wer sich vom Fasten eine bessere Figur erhofft, wird oft enttäuscht. Viele Muslime nehmen sogar zu während sie fasten. Grund hierfür ist das sogenannte „binge-eating“ – kaum geht die Sonne unter wird bis der Morgen graut gefuttert, was das Zeug hält, um eine Grundlage für den nächsten Fastentag zu schaffen. Wer während des Ramadans nach Sonnenuntergang in die großen Malls geht, findet in den heillos überfüllten Food-Courts kaum einen Platz und die Schlangen vor McDonald’s und anderen Fast Food-Restaurants sind unendlich lang. Soviel zum Thema Abnehmen.