Verkaufsgenie – Teil II

Alles muss raus! Aus den Schränken raus war mein ganzer Krempel bereits und nun musste er noch raus aus der Küche bzw. dem Wohnzimmer und meinem Leben.

„Nichts einfacher als das!“, sagte ich entschlossen zu mir selber und stellte mein Hab und Gut auf einer Facebook-Seite ein, deren einziger Sinn und Zweck es ist, den ca. 35.000 Menschen, die in unserem damaligen Wohngebiet leben, eine Verkaufsplattform zu bieten. Mehrfach hatte ich dort bereits Spielsachen der Kinder mit Erfolg veräußert und da man aus Erfahrungen bekanntlich lernt, war ich dieses Mal so schlau, mich gar nicht erst auf ein „Können Sie das bitte für mich reservieren“ einzulassen (der sehr gedächtnisstarke Leser erinnert sich an das Schaukelpferd und seinen Verkauf) sondern schrieb entschieden, am folgenden Tag um Schlag Fünf Uhr Abends könne zu meinem Haus kommen, wer wolle und sich aus dem ganzen Plunder aussuchen was er wolle und es sogar – gegen Entgelt – mit nach Hause nehmen. Weiterlesen

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