Un-er-schütt-er-lich!

Wo ich gerade dabei bin, mich über unnütze Dinge der Gesellschaft aufzuregen, mach ich gleich mal weiter: Warum schafft der Mensch sich eine Katze an?

Edgar. Das ist unser schwarzer Kater. Seit fünf Jahren gehört er zur Familie und auf der Straße tut er immer noch so, als würde er mich nicht kennen. Dabei geht es Edgar nicht schlecht in unserem Haus. Wenn er sich mal auf die Waage stellen würde, wäre das vielleicht auch ihm klar. Das und die Tatsache, dass er nicht miauen muss, als wäre er nur einen Katzensprung vom Hungertod entfernt weil sein Napf leer ist. Mitten in der Nacht.

Das ist es aber alles gar nicht. Es ist seine grenzenlose Selbstüberschätzung, die mich fertig macht. Der Edgar kämpf für sein Leben gern. Und ich meine, Edgar kämpft für sein Leben gern. Die Nachbarskatzen sind alle ganz friedlich. Stelle ich immer wieder fest, wenn ich sie gemütlich beim Plausch auf der Straße oder beim sinnlosen Rumliegen auf den Mülltonnen sehe. Friede, Freude, Eierkuchen. Und dann kommt Edgar. Weiterlesen

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