Camping-Abenteuer – Teil 2 (mit Beweisfotos!)

Am Wüsten-Lagerfeuer sitzen, Marshmallows rösten, die unendliche Stille geniessen – einfach herrlich. Theoretisch. Praktisch muss man alle drei Minuten mit dem Stuhl umziehen, weil es zu heiß nahe am Feuer ist, wenn neues Holz nachgelegt wird und zu kalt, wenn man zu weit wegsitzt, wenn das Holz abgebrannt ist. Außerdem müssen die vier Familienpackungen („Ach, du hast auch Marshmallows mit?)  mit großem Enthusiasmus von den Kindern gerösteten, klebrig-schmierigen Zuckerbomben alle irgendwie gegessen werden – „Essen darf man nicht wegschmeißen, Mama, sagst du doch immer!“.

Mit der Stille ist es auch nicht weit her, da die Kinder viel Spaß dabei haben, alle paar Minuten laut brüllen „Wir sind Touristen und überfallen euch“ hinter irgendeiner Düne aufzutauchen und meinen ihre Eltern erschrecken zu können. Wir klären sie lieber nicht über die Sache mit den „Touristen“ auf. Auch der Gang aufs „stille Örtchen“ ist nicht wirklich still, da ich so dezent „verschwinde“, dass eine der Freundinnen mein Fehlen nicht bemerkt und die Männer auffordert, die komische Gestalt, die da in den Dünen rumläuft, mit der Taschenauflampe aufzuspüren. Weiterlesen

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Camping-Abenteuer – Teil 1

Am Wochenende habe ich etwas getan, was ich nie wieder tun wollte: Ich war campen. In der Wüste. Mitten drin. Und jetzt weiß ich auch wieder, warum ich nie wieder campen wollte. In der Wüste. Mitten drin.

Aufopfernde Mutter, die ich bin, habe ich es natürlich für die Kinder getan. Das Campen. Mitten in der Wüste. Selbst von so Kleinigkeiten wie der Tatsache, dass ich kein wüstentaugliches Auto, kein Zelt und keine Schlafsäcke habe, habe ich mich nicht abschrecken lassen. Wofür hat man schließlich Freunde? (Danke, an dieser Stelle übrigens nochmals an eben diese).

Auf dem Beifahrersitz, mit geliehenem Zelt und den preiswertesten Schlafsäcken, die ich in Dubai auftreiben konnte, ausgestattet ging es am Freitagnachmittag bei Windstärke 10 los.

Unser wagemutiges Trüppchen brach auf, um einmal mehr der Natur zu zeigen aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Weiterlesen

Dubai Diät-Wunder!

Wer in der Wüste lebt, kämpft mit den Pfunden. Es ist wissenschaftlich bewiesen (sprich bei zahllosen Kaffee-Eierlikör-Kränzchen mit diversen Freundinnen ausdiskutiert), dass Dubai dick macht. Das liegt selten an mangelnder Bewegung, man muss schließlich mehrmals am Tag zum Auto gehen, um irgendwo hinzufahren. Am Essen liegt es auch nicht, man kriegt hier ja nur schwer fettriefende Rippchen, die man Abends auf den Grill werfen könnte. Und Kartoffelchips werden bevorzugt in Kinderportionen abgefüllt und verkauft, da kann man unmöglich von zunehmen. Man muss mindestens drei Stück davon essen, um nur ein bisschen satt zu werden.

Wahrscheinlich ist es eh meine Waage, die falsch geht und viel zu viel anzeigt. Die ist  schon ein paar Jahre alt und wie man weiß haben die Elektrogeräte von heute nicht mehr die gleiche Qualität wie früher. Und dennoch habe beschlossen, eine Diät zu machen. War nur nicht einfach, die richtige zu finden. Weiterlesen

Pack die Badehose ein…

In Dubai gibt es was Neues – es gibt jetzt Wasser in der Wüste.

Als ob die Wüstenplaner es geahnt hätten, haben sie das Wasser just in dem Moment in die Wüste geleitet, in dem ich es geschafft habe, eine lückenlose Teewurst-Import-Kette aufzubauen und nach einem neuen Projekt aus der Reihe „Was es in Dubai geben sollte, damit es hier endlich wie in Deutschland – nur ohne Regen – ist“ gesucht habe. Ganz oben auf der Liste stand nämlich der Baggersee fürs Wochenende. Den hab ich jetzt. Weiterlesen

Ich. Bin. Sauer!

Besuch aus Deutschland, wir bieten das volle Programm – und ich muss erkennen, dass ich auch nach über sieben Jahren in Dubai immer noch neues lernen kann. Gestern zum Beispiel habe ich gelernt, wie ein Kamel aussieht, das überhaupt und gar keine Lust hat, Touristen auf seinem Rücken durch die Wüste zu schaukeln. Unter uns gesagt, ich hatte Respekt. Auch wenn ich bei dem Zahnstatus das Maul nicht so weit aufreißen würde! Weiterlesen

Aus.Dem.Weg!

Mein Auto ist klein, himmelblau und wird von uns liebevoll das „Skymobil“ genannt. Leider klingt der Name etwas aufregender als das Autochen ist – das Skymobil ist, sagen wir mal so, etwas schwach auf der Brust. Beschleunigung von 0 auf 100 in rund zwei Tagen. Weiterlesen

Die Wüste lebt…

Die Wüste lebt

Meine ältere Tochter geht mit der Zeit, wie ihre neue Leidenschaft für das Radfahren zeigt: in Dubai ist Radsport gerade sehr angesagt. Zum einem ist das Wetter herrlich, die Sonne scheint bei milden 20 bis 25 Grad und ein sanfter Sommerwind weht. Zum anderen wurde vor wenigen Tagen der Dubai-Cycling-Track mitten in der Wüste eingeweiht. Weiterlesen